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Die ganze Woche regnete es immer wieder mal - heftige Gewitter im ganzen Land füllten die Nachrichten. Aber was wir am Freitag auf der Fahrt nach Marbach erlebt haben, das war unglaublich!

Es regnete so sehr, dass die Autobahn stellenweise überflutet war, der Scheibenwischer im Schnellgang war fast wirkungslos und es war soooo viel Wasser auf der Fahrbahn.

Aber wir kamen sicher und gut und vor dem großen Stau nach Marbach, wo wir erstmal den gröbsten Regen abwarteten, bevor wir ausstiegen und uns einrichteten.

Der Regen ließ dann in der Nacht nach und am Samstag Morgen drückte sich die Sonne durch die feuchten Nebelschwaden. Schnell wurde es warm und richtig sommerlich. Doch die Sektionen trockneten natürlich nicht so schnell ab.

Einige Passagen waren total glitschig und glibberig, und schnell hat man sich da eine Fünf eingefangen, wenn das Hinterrad wegrutscht oder es einem beim Hillclimbing das Vorderrad verschlägt.

Ich fand die Sektionen aber durchweg schön, anspruchsvoll, nicht langweilig, teilweise knifflig, aber machbar für mich. Zweimal stieg mein Adrenalinspiegel, als sich bei der Landung der Lenker nach vorne unten verdrehte! Und das in einer Sektion, die ich sicher mit Null fahren konnte. Beim ersten Mal war es nicht so arg, da konnte ich mich mit einem Fuß noch retten. Beim zweiten Mal war der Lenker dann so verdreht, dass ich nicht mehr an Bremse und Kupplung kam. Wie soll man so über ein Hindernis fahren? Ich weiß nicht, wie ich es schaffte, mit 3 Füßen da noch raus zu kommen...

Was überhaupt nicht schön war, das waren die langen Staus an den Sektionen. Zwar starteten die einzelnen Klassen in der ersten Runde versetzt an verschiedenen Sektionen, aber wenn in der zweiten Runde alle in Sektion 1 beginnen müssen, dann bringt das gar nichts, weil sich alle in der zweiten Runde in Sektion 1 oder 2 wieder treffen. Zudem waren einige Sektionen verhältnismäßig lang, da hätte eine Auffahrt oder ein Hindernis weniger die Situation vielleicht auch entschärft. Als dann noch die Betreuer gestartet waren, war das richtig stressig. Schnell waren die vier Stunden Fahrtzeit um - nach 6 Stunden konnte ich erst meine letzte Punktekarte abgeben!

Bei so langen Staus kommt man aus dem Rhythmus, das nervt, man steht teilweise in der Sonne, schwitzt, man verliert die Konzentration. Das geht natürlich nicht nur mir so, sondern trifft alle.

In der letzten Runde haben sich dann einige Passagen in den Sektionen verschlechtert, der Matsch war bodenlos, andere Stellen waren mehr und mehr abgetrocknet und besser fahrbar.

Mit 14 - 7 - 9 - 14 reichte es mir für den Sieg an diesem Tag. Damit hatte ich nicht gerechnet, das war hart erkämpft und hat mich viel Kraft gekostet.

Am Sonntag dann war es richtig heiß! Ich war ziemlich frustriert, denn die Hindernisse in den Sektionen waren für mich stellenweise zu hoch. Ich kam nicht oder nur schwer hinauf. Meist nicht... Da habe ich mir alle Mühe gegeben, alles mit Null zu fahren, und der letzte Stein vor der Ausfahrt, der brachte mir dann die Fünf! Es hat mich nicht getröstet, dass ich bis dahin alles richtig gemacht habe, es hat mich geärgert, dass ich da nicht hinauf gekommen bin!

Wieder und wieder habe ich es versucht, aber an einigen Stellen hat es einfach nicht klappen wollen. Andere Stellen, wie z. B. die Hillclimbing Sektion, die habe ich immer fehlerfrei "abgeritten". Mit 22 - 22 - 17 war ich nicht zufrieden - aber ich wurde damit noch 5. an diesem Tag.

Das Programm für die nächsten Trainingseinheiten steht fest ;-)

Am kommenden Wochenende ist TSG-Lauf im Odenwald...

Kevin Gallas - BWJ/TSG Marbach 16./17.05.2009

Letztes Update:
17.07.2009 20:11


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