Hier möchte ich Euch ein wenig über mich erzählen...

1996 kam ich als ganz normaler Junge zur Welt. Ich lag in einem normalen Kinderwagen, der keine Stollenreifen hatte und auch keinen Gasgriff...! Ich atmete die frische Luft im Ooswinkel in Baden-Baden und hatte auch kein Benzin im Blut...

Motorradtrial
2000 - Der Anfang
2002 - Erste Wettbewerbe
2004 - AMC Unterer Breisgau
2005 - Der erste Meistertitel in Kl. 6: TSV-Meister
2006 - Erste Teilnahme an der JDM - als jüngster Fahrer!
2007 - Deutscher Schülertrialpokal und andere Titel Kl. 5
2008 - Kl. 4 / Finnland


Kindergarten
Grundschule
Gymnasium

Deutsch-Französischer Kindergarten

Mit 3 Jahren kam ich in den Kindergarten. Zufällig wurde in dem Jahr der deutsch-französische Kindergarten "Le petit prince" in Baden-Baden eröffnet, in dem für jede Gruppe eine deutsche und eine französische Erzieherin zuständig waren. So lernte ich die französische Sprache und auch die Sitten und Traditionen der Franzosen und auch der Deutschen wie im Spiel. Ehrlich, mir hat das großen Spaß gemacht, ich hatte nie das Gefühl, "lernen" zu müssen.
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Grundschule in Frankreich

Als ich 1992 in die Grundschule sollte, gab es in Baden-Baden keine einzige bilinguale Klasse. Aber in der Grundschule "Ecole de la Fontaine" in Seltz auf der anderen Seite des Rheines, da gab es schon seit Jahren einen bilingualen Grundschulzug. Der Wechsel in eine ausländische Schule ist verwaltungstechnisch kein Problem. Die Schule in Frankreich musste nur bestätigen, dass ich dort angemeldet und aufgenommen bin. Da es sich um eine staatliche Schule handelte, genügte dies für das deutsche Schulamt als Nachweis, dass ich der Schulpflicht folge.

So besuchte ich 4 Jahre lang die Grundschule in Frankreich, zusammen mit mehreren meiner Kindergartenfreunde, die ja vor dem selben Problem standen. Unsere Eltern fuhren uns abwechselnd in die Schule, damit war der Fahraufwand erträglich.

Natürlich wurde in der französischen Schule überwiegend französisch gesprochen. Wir hatten auch hier zwei Klassenlehrerinnen - eine, die nur französisch und eine, die nur deutsch mit uns sprach. Die ganze Verkehrssprache außerhalb des Unterrichts war überwiegend französisch. Wir hatten von morgens, 8.00 Uhr, bis nachmittags 16.00 Uhr Unterricht. Natürlich gab es eine Mittagspause und kleinere Pausen dazwischen.

Das Mittagessen gab es in der "Cantine", eingerichtet von der Stadt Seltz. Und Hausaufgaben hatten wir nur wenige, weil wir ja den ganzen Tag in der Schule waren, allerdings nur an 4 Tagen in der Woche. Der Mittwoch war immer frei. Dafür dauerten unsere Sommerferien nicht so lange wie an den Schulen, die jeden Tag Unterricht hatten.

Meine Noten in allen Fächern waren gut bis sehr gut. Ich hatte keine Schwierigkeiten mit der fremden Sprache.
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Gymnasium

2006 wechselte ich dann zurück ins deutsche Schulsystem. Jetzt besuche ich das Richard-Wagner-Gymnasium in Baden-Baden. Auch dieser Wechsel war kein Problem. Da ich die übliche "Grundschulempfehlung" nicht hatte, musste ich mit meiner Mutter zu einem Termin beim Direktor und einer Lehrerin. Die beiden unterhielten sich mit mir persönlich, und stellten mir einige Fragen, um herauszufinden, ob ich den Anforderungen im Gymnasium gewachsen sein würde. Kurze Zeit später erhielt ich die Aufnahmebestätigung.

In der 5. Klasse habe ich als 1. Fremdsprache Englisch gelernt. Ab der 6. Klasse kam dann Französisch dazu. Das sollte mir ja auf jeden Fall keine Schwierigkeiten bereiten.

Ich bin jetzt in der 7. Klasse, bin gerne an dieser Schule und möchte hier das Abitur machen.


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Motorradtrial

2000: Mit viereinhalb Jahren sah ich bei einer Vorführung des Motorradclubs Baden-Baden einen Jungen mit einem kleinen Motorrädchen rumfahren. Das hat mich total fasziniert und ich ließ meinen Eltern keine Ruhe, bis sie sich informierten und mich zum Schnuppertraining anmeldeten.

Noch im Herbst kauften mir meine Eltern eine gebrauchte Yamaha PW-50, mit der ich dann jede sich bietende Gelegenheit nutzte, um zu fahren und mit den größeren Kindern im Verein auch am Trialtraining mitzumachen.

Natürlich war dieses Maschinchen nicht optimal geeignet, um enge Kurven zu fahren oder gar kleine Hindernisse zu überwinden. Sie ist eher eine Cross-Maschine, mit wenig Bodenfreiheit und geringem Lenkeinschlag. Doch sie fuhr, hatte einen breiten Lenker und für ein größeres Motorrad war ich einfach noch zu klein.
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Im Jahr 2002 fuhr ich dann meinen ersten offiziellen Wettbewerb in Kirchheim/Teck in der damals neu eingeführten Automatikklasse der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Doch die meisten Fahrer in dieser Klasse hatten "richtige" Trialmotorräder, zwar mit Automatikkupplung, aber immerhin waren es Trialmaschinen. Da konnte ich mit meiner PW nicht mithalten. Aber wir schauten uns nach einer gebrauchten Mini-Trial um. Diese bekam ich dann zum Geburtstag. Mann, war ich glücklich! Damit konnte ich dann die letzten Wettbewerbe der Saison 2002 fahren - und landete am Jahresende auf Anhieb auf dem 4. Platz.

So ging das dann weiter - stetig aufwärts.
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Im Jahr 2004 wechselte ich dann nicht nur das Motorrad, sondern auch den Verein. Im AMC Unterer Breisgau haben meine Eltern und ich ein gutes Umfeld und eine gute Perspektive gesehen. Ich fuhr jetzt im gleichen Verein wie meine Freunde Tobi und Pati, und in Herbolzheim wurde gerade der Anfang für ein neues Trialsportcenter gemacht.

Mein Motorrad war eine Beta Rev 80, eine "richtige" Trialmaschine wie die großen, aber etwas kürzer, leichter und niederer. Wichtig war nur, dass sie eine Schaltung hatte. Nach ein paar Übungsstunden hatte ich den Bogen schnell raus. Nun musste ich die Hindernisse und Auffahrten nicht mehr im Cross-Stil hochdüsen, sondern ich konnte mit der Kupplung viel dosierter und langsamer und damit besser und zielgenauer fahren.

In den Sommerferien fuhren wir nach Rochepaule/Frankreich. Das ist ein kleines Dorf im Massif Central. Und dort liegt das "Centre Tout Terrain", ein 350 Hektar großes Trialgelände, in dem man ohne Wenn und Aber kreuz und quer herumfahren darf. Geröllhalden, Wald- und Wurzelhänge, Bachbetten, Wasserfälle, wilde Felsformationen in allen möglichen Größen - alles, was das Trialerherz begehrt.

Ich machte einen Kurs dort - und habe sehr viel gelernt. Inzwischen waren wir mehrfach dort in den Sommerferien, die letzten Male mit Johannes, unserem Trainer vom AMC. Das hat viel Spaß gemacht und war sehr effektiv.
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2005 gewann ich meinen ersten Meistertitel: Ich wurde

TSV-Meister in Klasse 6, als jüngster Fahrer bisher...

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2006 erhielt ich meine erste Beta 125, mit der ich dann zum ersten Mal - als jüngster Teilnehmer - an der Deutschen Jugendtrialmeisterschaft in Klasse 5 teilnahm. Ich schaffte es, im 3. Lauf den 6. Platz zu belegen. In der ADAC-Jugendmeisterschaft wurde ich auf Anhieb 5, in der Gesamtwertung lag ich auf dem 15. Platz.
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2007 habe ich dann folgende Titel in Klasse 5 eingefahren:

Deutscher Schülertrialpokal
(Deutscher Jugendmeister Kl. 5)

ADAC-Jugendmeister

MBW-Meister

Baden-Württembergischer Jugendmeister

TSG-Meister

TSV-Meister

Vizemeister Int. Bodenseemeisterschaft

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Im Jahr 2008 musste ich in Klasse 4 aufsteigen und erhielt eine neue Beta 125.

Besonderes Highlight des Jahres: Mein Trainingsaufenthalt in Finnland in den Sommerferien mit Joa Hindren und André Silander. 

Ich habe folgende Titel gewonnen:

ADAC Vize Meister

MBW Meister

BWJ Meister

TSG Meister

TSV Meister

Int. Bodensee Meister

 

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Kevin Gallas - über mich...

Letztes Update:
17.07.2009 20:20


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